Ausbildung zum Sozialassistenten/zur SozialassistentinSchwerpunkt Heilerziehung

Wissenswertes

Sie möchten gern mehr über die Ausbildung zur Sozialassistentin/zum Sozialassistenten erfahren? Nachfolgend haben wir für Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zusammengestellt. Mehr über den Berufsalltag, Einsatzmöglichkeiten und Anforderungen lesen Sie auch im Karriereportal der Diakonie Deutschland.

Aufnahmevoraussetzung ist der Hauptschulabschluss. Voraussetzungen sind außerdem Interesse an der Arbeit mit Menschen, seelische und körperliche Belastbarkeit sowie Zuverlässigkeit. Ein Praktikum in der Behindertenhilfe ist wünschenswert, aber nicht Bedingung.

Die Ausbildung dauert 2 Jahre. Der Unterricht findet an drei Tagen in der Woche in der Berufsfachschule und an zwei Tagen (bzw. 15 Wochenstunden) in der Praxis statt. Die Praxisstellen werden von der Berufsfachschule vermittelt. In den Schulferien ist unterrichtsfrei.

Die Ausbildung ist schulgeldfrei. Für Lernmittel und Unterrichtsfahrten wird ein Eigenanteil von 200,- € erhoben. Ausbildungsbeihilfe nach dem Berufsausbildungsförderungsgesetz (BAföG) kann beantragt werden.

Die Ausbildung zur Sozialassistentin/ zum Sozialassistenten – Schwerpunkt Heilerziehung vermittelt pädagogische und pflegerische Kenntnisse und Fertigkeiten für die Mitwirkung bei der assistierenden Begleitung, Beratung, Förderung und Pflege von Menschen mit Behinderungen in den Lebensbereichen „Wohnen“, „Arbeit“, „Freizeit“ und „Bildung“. Konkret bedeutet dies beispielsweise, dass Sozialassistenten/Sozialassistentinnen mit Schwerpunkt Heilerziehung Menschen beim Essen, bei der Körperpflege, beim Arztbesuch und bei der Wahrnehmung kultureller und gesellschaftlicher Aktivitäten unterstützen. Als Sozialassistenz in der Heilerziehung unterstützen Sie Fachkräfte in der Betreuung und Pflege von Menschen mit Behinderung.  

Neben dem Berufsabschluss „Staatlich geprüfte Sozialassistentin/staatlich geprüfter Sozialassistent – Schwerpunkt Heilerziehung“ kann die Fachoberschulreife (auch mit Qualifikationsvermerk) erworben werden.

Ihre Aufgabe ist es, Menschen eine umfassende Teilhabe am Leben zu ermöglichen – so unabhängig und selbstbestimmt wie möglich.

  • Sie kümmern sich um Bedürfnisse und Wünsche von pflege- oder betreuungsbedürftigen Menschen mit Behinderung.
  • Sie unterstützen die Beteiligung von Menschen mit Behinderung und setzen sich für ein gelungenes Miteinander ein.
  • Sie beraten bei der Haushaltsführung.
  • Sie pflegen den Kontakt zu den Angehörigen.

Als Sozialassistenz arbeiten Sie in Wohngruppen beziehungsweise ambulanten Diensten. Ebenso gibt es Einsatzmöglichkeiten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung (WfbM), in Kontakt- und Informationszentren (KIZ) oder auch im Bildungsbereich.

Nach erfolgreichem Abschluss der zweijährigen Ausbildung haben Sie die Möglichkeit, eine Fachausbildung in der Heilerziehungspflege oder als Erzieherin/Erzieher zu beginnen.

Kontakt

Frank Witthut

Evangelisches Berufskolleg

Pfarrer-Krekeler-Str. 9
32549 Bad Oeynhausen