„Werkzeuge für die Zukunft“ 21 Männer und Frauen schließen Aufbaubildungsgang Sozialmanagement erfolgreich ab

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Die Sozialmanagerinnen und -manager feiern zusammen mit der Leiterin des Evangelischen Berufskollegs Wittekindshof, Christel Dürrwald, ihrem Stellvertreter Martin Sturzenhecker sowie der Bildungsgangleiterin Inga Stobbe-Hoeft und Pfarrerin Astrid Gießelmann, zuständig für die Diakonenausbildung.

Mit einem Werkzeugkasten für die Herausforderungen der sozialen Arbeit starten 21 Frauen und Männer in die nächste Phase ihrer beruflichen Laufbahn. Sie haben den Aufbaubildungsgang Sozialmanagement am Evangelischen Berufskolleg Wittekindshof erfolgreich abgeschlossen. Bei der feierlichen Zeugnisübergabe wurde deutlich, wie wertvoll diese Qualifikation für die Zukunft sozialer Einrichtungen ist. „Werkzeug ist immer ein Kraftverstärker. Und im Sozialmanagement ist dieser Kraftverstärker entscheidend“, betonte Christel Dürrwald, Leiterin des Berufskollegs, in ihrer Ansprache. 

Der Aufbaubildungsgang, der sich an Fach- und Führungskräfte aus sozialen Berufsfeldern richtet, vermittelt umfassende Kompetenzen für Leitungsaufgaben. Die Absolventinnen und Absolventen kommen sowohl aus der Diakonischen Stiftung Wittekindshof als auch aus externen Einrichtungen aus den Kreisen Minden-Lübbecke, Herford und sogar dem Kreis Borken. „Sie haben umfangreiche Kenntnisse erworben, die Sie als Leitungskräfte effektiv nutzen können“, würdigte Christel Dürrwald, die Leistungen der Teilnehmenden. „Sie arbeiten mit Menschen, da ist es auch erlaubt, Fehler zu machen, tolerant, großzügig und großherzig zu sein.“ Ein gutes Fehlermanagement sei entscheidend: „Bestenfalls sehen Sie Fehler als Chancen und nehmen diese als neue Impulse auf. Ihr Weg ist top vorbereitet.“

Pausen sind wichtig 

Inga Stobbe-Höft, Bildungsgangsleitung Sozialmanagement, gab den Absolventinnen und Absolventen gute Wünsche mit auf den Weg: „Ich wünsche Ihnen, dass Sie gute und erreichbare Ziele haben. Ich wünsche Ihnen die Freiheit, Ziele, Kompetenzen und persönliche Ressourcen so einzusetzen, dass sie nützlich sind.“ Besonders betonte sie die Bedeutung von Auszeiten: „Abstand, Ruhe und Pausen sind Teil professionellen Handelns.“

Mit einem Zitat von Astrid Lindgren ermutigte sie die frisch examinierten Sozialmanagerinnen und -manager, über Konventionen hinauszudenken: „Wie hat Astrid Lindgren gesagt: ‚Es gibt kein Verbot für alte Weiber, auf Bäume zu klettern.‘ Grenzen sind Kopfsache. Man sollte Rollenbilder und Klischees hinter sich lassen. Dazu haben Sie das Rüstzeug.“

Der Theologische Vorstand Pfarrer Marian Zachow zeigte sich stolz über die vielen externen Teilnehmenden. „Die Sozialmanagementausbildung strahlt in unsere Stiftung, aber auch weit darüber hinaus.“ Mit Blick auf die Adventszeit erinnerte er an einen zentralen Wert: „Die Adventszeit lehrt uns, auf das Kleine zu achten. Das macht die christliche Identifikation aus, dass wir auch schwächere Menschen nicht fallen lassen.“

Die Absolventen und Absolventinnen

Die Sozialmanagementausbildung erfolgreich abgeschlossen haben: Calvin Dean Schneider (Ahaus), Alexandra Appelhans, Artur Atschkassow, Sabine Kötitz-Hielscher, Monique Martinez Rodriguez (alle Bad Oeynhausen), Stefanie Härtner, Galina Pauls (beide Bünde), Melissa Peun (Espelkamp), Stefanie Julia Hemming, Sarah Ritter (beide Gronau), Julia Janzen (Hamm), Gudrun Bode (Herford), Annika Faryn-Luchtmeier (Löhne), Antonia Minnich, Julia Röding (beide Lübbecke), Andrea Korff (Porta Westfalica), Lena Haake (Preußisch Oldendorf), Elvira Dridiger, Nicole Schlingmann (beide Rödinghausen), Simon Kiefer, Stefanie Niehaus (beide Spenge).